Welche Themen können Ausgangspunkt systemischer
Aufstellungen sein?
Jede dysfunktionale
Entwicklung in einem System kann Ausgangspunkt systemischer Aufstellungen sein:
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Unübersehbare Komplexität
Manche Probleme sind so komplex, dass alle Lösungsversuche zu noch
größeren Problemen führen.
Systemische Aufstellungen reduzieren Komplexität ohne zu
trivialisieren.
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Entscheidungssituationen
Entscheidungsprozesse können vereinfacht werden.
Probehandeln ohne weitreichende Konsequenzen.
Alternative Standpunkte ausprobieren.
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Zuständigkeiten klären
Wer ist bzw. sollte für welche Bereiche verantwortlich sein?
Unklare Kompetenzabgrenzungen führen zu Verantwortungslosigkeit,
Chaos und Qualitätsverlust.
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Welche Systemteile brauchen mehr
oder weniger Unterstützung?
Damit Systeme wachsen können, benötigen alte Systemelemente
Wertschätzung und junge Systemelemente Unterstützung.
Bei Umstrukturierungen: Wenn alte Systemelemente zu viel Raum
beanspruchen, bleiben Neuerungen auf der Strecke.
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Abschied von MitarbeiterInnen
Dysfunktionale Abschiede führen zu Verbitterung, Verringern die
Firmenloyalität weil Abschiede innerlich vorweggenommen werden.
Nachfolger stehen unter dem Zwang zu scheitern.
Wie können MitarbeiterInnen gut verabschiedet werden, dass die
verbleibenden effizient weiter arbeiten können.
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Visionen
Ziele ohne Visionen erfordern mehr Energieeinsatz und werden
leichtfertig über Bord geworfen.
Visionen erzeugen Synergieeffekte.
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Hypotheken aus der Vergangenheit
können aufgearbeitet werden.
Schlecht gelöste alte Konflikte binden Energie.
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Wo ist der richtige Platz im
System?
Wenn jemand zum System gehört aber nicht beachtet wird oder
ausgeschlossen wird, entsteht Unzufriedenheit.
Führungsfunktionen können nicht optimal ausgeübt werden.
Führungsqualität wird untergraben.
Wer sich einen Platz anmaßt, der ihm nicht zusteht, raubt den anderen
Energie.
Wo ist der richtige Platz für Firmengründer oder Senior-Chefs?
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Was tun, wenn die Loyalität fehlt?
Mangelnde Loyalität führt zu häufigen Kündigungen und
Verantwortungslosigkeit gegenüber dem beruflichen Auftrag.
Starke Fluktuation macht hohe Qualität und Kundenloyalität unmöglich.
Wertschätzung schafft Loyalität.
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Was tun, wenn die Motivation
fehlt?
Motivation der MitarbeiterInnen schafft einen Wettbewerbsvorteil.
Wertschätzung von Leistungen erhöht die Motivation.
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Was tun, wenn die Kreativität
fehlt?
Innovationen schaffen ebenfalls Wettbewerbsvorteile.
Wertschätzung von Fähigkeiten erhöht die Kreativität.
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Was tun, wenn ich nicht
wertschätzen kann?
Ohne Wertschätzung hat kein Mensch Freude für einen anderen etwas zu
leisten. Personelle Ressourcen werden bewusst oder unbewusst
zurückgehalten.
Perspektivenwechsel und Kommunikation unterstützen die
Wertschätzung.
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Konkurrenzdenken als
Energieblockade.
Wer braucht was im System?
Gehaltserhöhungen sind nicht immer die richtige Lösung.
Wie geht das System damit um, wenn einem älteren erfahreneren
Mitarbeiter ein jüngerer akademisch gebildeter Neuling vor die Nase gesetzt
wird?